Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

Allokationen

11) Warum bieten wir Risikosteuerung auf Basis der 40Tagelinie an und nutzen keine anderen Methoden?

Die detaillierte Entwicklung und die damit verbundenen Rückrechnungen sind im neuen Dokument „Test von Risikomanagementmodellen“ detailliert beschrieben. Hier ist eine kurze Zusammenfassung: Wir wollten nur sehr wenige bewährte und einfache, transparente und möglichst robuste Risikosteuerungsmodelle testen. Wenn wir viel mehr Varianten getestet hätten, hätten wir aller Wahrscheinlichkeit nach Modelle gefunden, die gut oder sehr gut funktioniert hätten. Aber so ein sogenanntes Modell- oder Datamining wollten wir vermeiden. Basierend auf wissenschaftlicher und Praxisliteratur und unseren eigenen Erfahrungen mit Risikosteuerungen haben wir nur die klassische 200Tageslinie, den Ansatz von Mebane Faber und den sogenannten MACD (Moving Average Convergence/Divergence) getestet. Während das Faber-Modell schon auf geringe Handelskosten ausgerichtet ist, haben wir für die beiden anderen Ansätze vorab kleine ergänzenden Änderungen definiert, um die Zahl der Handelssignale und damit den Implementierungsaufwand und die Umsetzungskosten zu begrenzen. Nur das so leicht „adjustierte“ 200Tagelinienmodell lieferte für uns akzeptable Risikoreduktionen für alle unsere Portfolios bei weiterhin attraktiven Renditen. Ab November 2020 wurde die 200Tagelinie durch die 40Tagelinie ersetzt, weil so schneller auf Marktveränderungen reagiert werden kann.